Über mich

Was mich an Farben schon immer fasziniert hat lest ihr hier und was jetzt aus mir geworden ist, erratet ihr nie!

Wie alles begann

Ich habe angefangen zu zeichnen und malen als ich in der Lage war einen Stift zu halten und mir wurde manchmal sogar gesagt, ich hätte Talent. Mit Farben kann man Welten erschaffen und in unendliche, geheimnisvolle Wirbel eintauchen. Farben transportieren Gefühle und ich konnte mich auf eine weitere wundervolle Art und Weise ausdrücken.

Im Alter von 15 Jahren habe ich meine “Kunstwerke” auf meiner eigenen Website präsentiert. Meine erste Website hat mein Vater damals mit mir gemacht und im Zuge dessen hat er mir die ersten Tricks und Kniffe in Photoshop beigebracht, das hat mir natürlich unheimlich geholfen, als ich mit der Fotografie anfing. Später habe ich meine Website dann natürlich auch selbst gemacht.

10 Jahre Fotovar

Den Grundstein für die Fotografie hat ebenfalls mein Vater gelegt, als er mir seine alte Kamera in die Hand drückte und wir dann kurze Zeit später 12 pechschwarze Bilder und einen sehr verwirrten Mann im Fotolabor zurückließen. Und so kennen mich die meisten, “Fotovar” gab es über 10 Jahre. Anfangs habe ich nur ein paar Freundinnen fotografiert, später Hochzeiten und auch professionell in einem Fotostudio in Kiel.

Was mich bewegt

Geschichten die deinem inneren Schweinehund die Zunge raus strecken. Ja dieses Leben heutzutage ist sehr bequem. Ich höre mir die Geschichten von meinen Großeltern an und die hatten noch echte Probleme.

Es ist berührend, wenn mein Opa von früher erzählt. Viel zu früh hatte er seinen Vater verloren und das auch noch so sinnlos, nachdem doch eigentlich schon alles vorbei war.

Und wie meine Oma bei der Flucht fast umgekommen wäre, wenn ihre Schwester ihr nicht das Leben gerettet hätte. Was wird bleiben, wenn keiner diese Geschichten erzählt.

Meine Nachdenklichkeit zu mancher Zeit ist leicht zu verwechseln mit Melancholie, Lethargie oder vielleicht Trübsinn? Und ja ich bin gern allein, aber warum soll das falsch sein?

Meine Familie sagt ich bereue irgendwann, dass ich nicht mehr Zeit mit ihnen verbracht habe. Ich bin denke ich wie viele “Künstler” ein Eigenbrödler.

Zerbrich dir nicht den Kopf. Alles Wichtige wird zur rechten Zeit jemand anderes für dich Entscheiden.

Christel Anna Marie Tovar

Wie es weiter ging

Die Nächste Herausforderung lockte mich aus meiner Komfort-Zone und ich begann eine handwerkliche Ausbildung, den Beruf der Schilder- und Lichtreklameherstellerin oder auch einfach nur Werbetechnikerin. Das war mein erster Schritt in die Werbebranche.

Nach meinem Abschluss wollte ich ein besonderes Segment aus der Ausbildung zu meinem Steckenpferd machen. Ich hatte ja schon immer Lust Logos für mich selbst oder für Freunde die sich selbstständig machten zu entwickeln. Nun hatte ich eine richtige Grundlage um den Traumberuf Mediengestalterin auszuüben. Ich konnte Websiten erstellen, fotografieren, gestalten und mein Vorteil war, ich wusste auch wie ich Grafische Arbeiten anlegen musste, denn ich kannte die Bedingungen aus der Werkstatt. Ich wusste also wofür! Grandios! Jetzt konnte ich voll durchstarten.

Herstellung meines Gesellenstücks

My life goes COMPFAIR

Ja genau, mein Traum wurde wahr. Ich habe ein total verrücktes und tolles Unternehmen gefunden, das mich als Mediengestalterin einstellte. Dabei wurde ziemlich schnell klar, dass dieser Bereich zuvor noch nicht wirklich abgedeckt war und ich die Sparte der Werbeagentur komplett neu erschuf.

Das IT-Systemhaus vergrößerte sich um das Segment Webdesign und Gestaltung. Ich entwickelte zu aller erst eine Corporate Identity für die Agentur und hatte sofort zu Beginn schon einige Kunden, die mein Chef damals gesammelt hatte, solange er noch niemanden gefunden hatte. Das war volles Risiko und ein Fall ins kalte Wasser aber er war zufrieden mit meiner Arbeit und so sind mittlerweile über zwei Jahre vergangen, in denen ich schon viele Projekte umsetzen durfte.

Am liebsten bin ich bei der Unternehmensgründung eines Kunden von Anfang an dabei, so ergibt sich oft auch, dass ich Anreize schaffe, dass das Design, das ich erstelle in z.B. Geschäftsräumen ebenfalls mit aufgegriffen werden kann. Wenn dann alles aus einem Guss und fertig ist, schlägt mein Herz höher und ich weiß jeden Tag mehr, warum ich diesen Job so liebe.

Martina Tovar | Artdirector in der COMPFAIR Agentur.

Könnt ihr euch vorstellen, dass dies mein Bewerbungsfoto war? Der Chef ist Star Trek Fan und ich hatte einfach nichts zu verlieren. 🙂